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New South Wales liegt an der Ostküste Australiens mit weiten flachen Ebenen im Westen, dem Küstengebirge Great Dividing Range mit der Neuenglandkette im Norden, den Blue Mountains in der Mitte sowie der höchsten Erhebung der Australischen Alpen, dem Mount Kosciuszko (2230 m), im Süden. Die Gesamtfläche dieses Bundesstaates beträgt ca. 802.000 km², er ist damit ungefähr dreimal so groß wie Großbritannien.
Normalerweise herrscht warmes und gesundes Klima. Die Niederschläge nehmen von jährlich 1.500 mm an der Küste auf unter 200 mm im Landesinneren ab. Die Vegetation folgt dieser Niederschlagsstaffelung mit dichten Eukalyptuswäldern, offenen Strauch- und schließlich Grassteppen bis zum Bereich halb wüstenhafter Gebiete. Vor allem in der Gegend um Sydney kommt es immer wieder zu verheerenden Buschfeuern. Feuchte Jahre mit guten Weizenerträgen werden nämlich immer wieder abgelöst von Dürreperioden, hervorgerufen durch El Niño, einer warmen Meeresströmung (die in Südamerika hingegen zu Überschwemmungen führt).Einen Sonderfall bildet die Great Dividing Range, ein Gebirgszug in Nord-Südlicher Richtung. Hier sind die Niederschläge höher und die Temperaturen weisen stärkere schwankungen auf. Die Australischen Alpen im Süden haben ein Alpines Klima und liegen zum Teil oberhalb der Baumgrenze. Hier kommt es zum Teil auch im Sommer zu Schneefällen und Frost.
Viele Zutaten und Zubereitungsmethoden wurden von anderen asiatischen Kulturen übernommen, einige sind mittlerweile auch im Westen heimisch geworden. So kommen etwa Tofu, Sojasauce, Reiswein, grüner Tee und die Teezeremonie nicht aus Japan, sondern wurden aus China nach Japan gebracht. Ins Reich der Legenden gehört jedoch, dass Nudeln aus China nach Europa kamen: Nudelgerichte waren schon den Griechen und Etruskern bekannt.
Bis auf wenige Ausnahmen bei ethnischen Minderheiten Chinas ist allen chinesischen Küchen eines gemeinsam, die Abwesenheit von Milchprodukten. Grund dafür ist, dass in China, wie in den meisten asiatischen Ländern, die Lactoseintoleranz weit verbreitet ist.
Wichtige Nahrungsmittel sind natürlich Reis und bei den Nutztieren Schweine, Hühner, Gänse und Enten. Lamm- oder Schaffleisch wurde erst unter dem Einfluss der islamischen Minderheit populär.
Während im Norden traditionell eher Getreidegerichte dominieren, werden im Süden vorwiegend Reisgerichte gegessen. Auch wird weiter südlich schärfer gewürzt. Bekannt ist auch die Vorliebe der kantonesischen Küche für eher ausgefallene Zutaten (jedenfalls nach unseren Begriffen). Diverse Insekten, Schlangen, viele Wildtiere und auch so manches Haustier wandern in den Kochtopf. Vieles davon ist allerdings auch für Chinesen aus anderen Regionen nicht weniger exotisch als für uns.